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Leider wirkt sich hier wieder mal jahrelange Gesprächsverhinderung und Informationsverzerrung durch Hochschule, die SCHAUBUDE (wo die Hochschule quasi regelmäßig das Recht hat, zu spielen) und den Senat aus: Vermutungen statt klarer Fakten machen die Runde.
Zunächst: Wenn ich hier schreibe, dann bestimmt nicht aus Freundschaft zu dem Kollegen. Wir haben nur losen Kontakt. Was hier aber keine Rolle spielt.
In Erinnerung kommen jedenfalls wieder ähnliche Vorfälle, wie der einer langjährigen Musik-Dozentin, die vor einiger Zeit abgeschoben wurde. Lehrbeauftragte, oft über einen langen Zeitraum tätig, aber eben jeweils nur befristet unter Vertrag, müssen in solcher Situation ja nicht begründet gekündigt werden. Sondern werden einfach nicht weiter beschäftigt. Faktisch rechtlos und ohne Chance, sich zu wehren.
Was ist hier also (wieder) geschehen?
Haben sich tatsächlich Studenten wegen Inkompetenz über diesen Dozenten beschwert? Ich erinnere mich an Fälle, wo sie das jahrelang immer wieder taten – ohne Folgen. Auch wenn alles dafür sprach, daß sie Recht hatten. Der Kollege durfte sich immer wieder aufs Neue als Lehrer ausprobieren. An studentischen Versuchskaninchen. Er war eben mit einflußreichen Professoren der Abteilung befreundet.
Oder war der aktuelle Studenten-Protest vielleicht von der Abteilungsleitung... nun, sagen wir erwünscht? Instrumentalisierte Studenten wären dort auch nichts Neues. Ich erinnere mich an ein junges Talent, welchselbes heulend aus meinem Unterricht rannte, weil die angehende Künstlerin die erwünschte Rolle nicht kriegte. Die Abteilungsleitung tat den Vorfall mir gegenüber ab – um ihn später, weil taktisch günstig, als nahezu Vergewaltigungsversuch von mir darzustellen.
(Das klingt nach Yellow-Press? Sicher, ist aber Realität. Weshalb es auch diesmal Details gibt, die auf den ersten Blick nicht ins schlichte Raster passen: Einerseits hat die Schaubuden-Chefin Brendenal unsereinem wegen Kritik an der Puppen-Abteilungsleitung - AUSFÜHRLICH BEGRÜNDET - 2 Auftritte an ihrem Haus verweigert. Was sie als „Senats-Puppentheater-Chefin“ eigentlich nicht dürfte, von der Form gar nicht zu reden. Andererseits richtete sie jetzt in ihrem Haus dem geschaßten Kollegen quasi „gegen“ eben diese Abteilungsleitung einen Abschied aus. Also mal so und mal so. Frau B. jetzt plötzlich als die Gute, parteinehmend für ein Ernst-Busch-Opfer? Ja, das ist Taktik.)
An der Abteilung gab es sogar mal eine Situation, wo Puppenspielstudenten den Dozenten mobbten, weil er auf Puppenspiel orientierte. Statt Schauspiel – hierzu mehr in „Ernst-Busch-Lüge“ (s. unter Leid-Artikel).
Und in allen diesen Fällen wurde offenes Gespräch und Klärung unterdrückt. Von Hochschule und zuständiger Behörde.
Was ist diesmal passiert? Vielleicht war ja alles noch ganz anders? Sachdienliche Hinweise nimmt keine Polizeistelle entgegen, auch nicht anonym. Aber der GENERALANZEIGER. (Abdruck oder gar Namensnennung nur auf Wunsch.)
Nicht um Sensations-Süppchen zu kochen. Wir sind nicht „unabhängig“, wie übrigens keine Zeitung, aber in so einem Fall so un-subjektiv wie möglich! Und wollen vor allem eines: Zur Klärung beitragen, wo wieder mal alles möglichst schnell unter den Teppich der Puppenabteilung soll. Dort aber – und damit sage ich auch diesmal nicht etwa pauschal, dort wäre alles schlecht - häuft sich leider schon einiges.
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24.11.09 erste Reaktion - wenn auch nur allgemeine Beschreibung dessen, was so umgeht:
...über die Sache mit K. hatte ich öfter was gehört, genaues jedoch nicht, kann Dir nichts aus erster Hand bieten. Ich weiß, dass er nicht gemocht wurde, auch Lorenz war glaube ich nicht sehr angetan von ihm. Studenten haben seinen Unterricht geschwänzt, oder sind darin eingeschlafen. Ich weiß aber nicht genau, warum sein Unterricht gemieden wurde, ob er zu streng, langweilig, zu anspruchsvoll etc. war. Von Seiten X. (dort Lehrbeauftragter) kam diesbezüglich mal eine Bemerkung, dass er das Auftreten der Studenten etwas arrogant findet. Und wenn ich mir da etwas zusammen reimen darf: ich vermute - da ja theoretischer Unterricht so gut wie NICHT stattfindet an der Schule (also auch das DENKEN nicht sehr gefördert wird) man versucht hat diesen Klotz am Bein loszuwerden. (Vielleicht war der Mann auch nicht ganz so konform wie man sich das an der Schule gewünscht hätte).
Bemerkung General-Redakteur: "theoretischer Unterricht so gut wie NICHT stattfindet" - das hab ich anders erlebt, allerdings vor Jahren (Näheres s. "Ernst-Busch-Lüge" 2. Teil)


