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General-Generelles
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Das Puppentheater "Firlefanz" in Hagen schloß wie abzusehen und angekündigt mit dem Jahresende. Die Stadt Hagen leistet sich ein Stadttheater sowie derzeit einen Museums-Millionen-Skandal, aber nicht mehr die winzige Förderung der Spielstätte eines profilierten Puppentheaters, welches ja die ungleich höheren weiteren Unkosten ansonsten selbst aufbringt. Im Unterschied zum Stadttheater.
Kommentare wie "endlich weg den Scheiß" (auf der Website des Theaters) zeigen nur das allgemeine Denken über Kunstförderung und sind nicht der eigentliche Skandal.
Der besteht im immer-noch-Unterscheiden zwischen "werter" und "unwerter" Kultur.
Wie er sich auch in Berlin zeigt: Einerseits drei Opernhäuser und deren ständig öffentlich diuskutierte Geldprobleme, andererseits, daß es faktisch keine regelmäßige Ensemble-Puppenspiele mehr gibt, bis auf die des Puppentheaters "Hans Wurst", künstlerisch nicht unbedingt Spitze und eher aus Routine weitergefördert (niedrig!) .
Um es mal knapp mit Zahlen zu belegen: Am Hamburger Schauspielhaus bekam ich 600,-€ am Abend, am Berliner (Staats-)Puppentheater SCHAUBUDE zuletzt 30,- € pro Auftritt.
Ist der Begriff "Genre-Rassismus" im deutschen Kulturbetrieb wirklich übertrieben? Er wäre mit einer Unmenge weiterer Details zu belegen.
Wie eben auch der permanenten, jede Vorstellung übersteigenden Indolenz der Obrigkeit gegenüber jenen Figuren im Puppen-Genre, die diese Situation auch noch ausnutzen. Auffällig sind das oft die auf den wenigen bezahlten Posten.
Dazu Näheres in meinen Texten hier links unter General-Generelles, in denen einiges, leider trotz Länge nicht ALLES dazu gesagt wurde.
Weiteres zur Hagener Situation:
http://www.derwesten.de/staedte/hagen/Firlefanz-bald-ohne-feste-Bleibe-id2219714.html
Falls der Link mal wieder nicht funktioniert und Sie sonstwo landen - "huch!" -, kopieren Sie einfach rein:
Puppentheater: Firlefanz bald ohne feste Bleibe - Hagen -...


