Liebe Leser, ob vom Fach oder nicht: gerne veröffentliche ich Ihren Beitrag zu Nahe- oder Ferneliegendem, auch Kontroverses. Schreiben Sie einfach dazu: Für Veröffentlichung gedacht. Ich entscheide dann wohlwollend und diktatorisch! (mit Namensnennung nur auf ausdrücklichen Wunsch, Fettgedruckte Hervorhebungen von mir)
Der General-Redakteur


ERNST-BUSCH-LÜGE
"Ich habe dort studiert. (er galt dort als einer der Besten - Anm. PW). Ich habe mich nach gewisser Zeit selbst exmatrikuliert, weil mir das, was Sie beschreiben und einiges andere auch schlichtweg zu blöd war. "Vertane Chance"! Ich danke Ihnen für Ihren Artikel.
Tat gut."


Schauspiel und Stalinismus
"Was Du da über die Schule schreibst, spielt sich wohl hier im Theater ähnlich ab. Vielleicht hängt es aber sogar entfernt mit der Schule zusammen. Abgesehen von enormen menschlichen Verwerfungen wird auch hier mehr und mehr das Schauspiel ins Puppentheater eingeführt. Außerdem ist ein nahezu stalinistischer Umgang mit Leuten, die ihre Meinung äußern, festzustellen.

Zudem lügen sich die Grafen selbst die Hucke voll."


Dominierung durch Machtausübung
"Ich stimme total zu, dass die Puppenspielkunst nun in der allgemeinen Wahrnehmung auf belächelte Kinderunterhaltung zurück gefallen ist. Und auch die Taube-Brendenahl-Lorenz-Dominierung durch Machtausübung bei der Beratung von staatlichen Gremien und Festivalausrichtern, die Geld und Arbeitsmöglichleiten vergeben können, ist richtig dargestellt."


Verleumdung

"...  betreten Sie (gemeint ist der Generalredakteur) m.E. gefährlich das Territorium der Verleumdung oder übler Nachrede."


Das ist Krieg
"Unfaire Kampfmittel...Das ist Krieg!"
Kommentar Generalredakteur: Ja Krieg - aber schon seit langem. Ich versuche aus einem mit Tritten unterm Tisch einen mit offenen Worten zu machen. Damit es nicht noch einer mit offener Gewalt wird.


Glückwunsch - ganz wichtiges Thema

"...Herzlichen Glückwunsch zum GENERALANZEIGER, die Grunddebatte Puppenspiel versus (mit Verlaub meist schlechtes) Schauspiel mit Objekten ist ein ganz wichtiges Thema. Puppentheater ist geradezu verpöhnt...  Ich werde den GENERALANZEIGER allen Kollegen weiter empfehlen. Bleiben Sie kraftvoll und geduldig im Streit!"


"... der Generalanzeiger ist eine Bereicherung".


Geistreiche Chronologie
"...Wider Erwarten habe ich mich aber im Generalanzeiger festgelesen. Hatte eher schlecht gelauntes Gegrein erwartet, nicht, weil ich Dich für blöd, sondern für verbittert hielt. Nun finde ich zwar auch Verbitterung, viel verständliche Bitternis, in deinen Zeilen (die ich übrigens gerade wegen Ihrer Läääänge schätze), vor allem aber eine geistreiche Chronologie, ein
höchst spannendes subjektives Kaleidoskop
, eine "andere" Puppentheatergeschichte und erhellende Gedanken zu Wirkungsprinzipien und zur Theorie des Puppenspiels. - Vielen Dank dafür. Möge ein kluger Chronist diese Zeilen in die Geschichtsschreibung des Puppentheaters unserer Zeit aufnehmen. Waschinsky scheint es hier zunächst stets immer nur um Waschinsky zu gehen, andererseits ist da immer so viel Welt in diesem Mann, dass es nicht öde wird. - Und beim Lesen der Visionen für eine Puppenspielschule: Hat er nicht womöglich recht, sind da nicht zu viele Krämerseelen am Werk gewesen? Könnte nicht gerade aus der Verbindung all der Tendenzen, die da gewachsen sind, etwas wirklich ganz Großes werden, das vielleicht sogar Potenz hat, den Rang des Puppentheaters im Kanon der Künste auf Dauer zu erhöhen? Mit Waschinskys Kaosmos aus Anarchie und handwerklicher Akribie, mit Menzels nie enden wollendem Wahnsinnsrepertoire, seinem Faible für Psychosen und seinem großen Talent zur Vernetzung, dazu der Schweizer comedia de´ll arte-Bürokrat Markus Joss, der einen solchen 
Laden tatsächlich zusammen zu halten vermag und zudem ein akribischer Forscher des Spiels im Allgemeinen und des Puppenspiels im Besonderen ist. Dazu all die vielen Gastdozenten-Trabanten, die tatsächlich meist zu launisch engagiert werden (inbesondere scheint es außer Waschinsky und Menzel keine relevanten Marionetten-Lehrer zu geben) …Nee, ich will gar nicht tiefer gehen für den Moment, um so beachtlicher für mich zu sehen, mit welcher Disziplin du anscheinend an deinen chronicles gearbeitet hast, auch wenn Sie natürlich SOOO viel auslassen und übersehen. HEIKI IKKOLA, Dresden


kommentar generalredakteur: (gekürzt)... nur greinendes gemecker erwartet? - wann hätte ich sowas je geschrieben?...text von mir, 10 jahre alt, gefunden,... im grunde noch mit mehr schwung und biß. derjenige, der etwas allgemein eher akzeptiertes angreift, hats immer bißchen schwer, sich zu erklären, wenn er nicht einfach nur mit wortbomben schmeißt. sondern nachvollziehbar schreiben will. interessant, daß du offensichtlich einiges "ausgelassen" findest", ja deshalb die eingangsworte: 1. viel zu lang, 2. fehlt viel. aber ich habe ja noch nicht das letzte wort geschrieben ...natürlich seh ich es - die Ernst-Busch-HS betreffend - schlicht so, daß auch die von dir genannten, nicht etwa nur lorenz, die möglichkeiten dieser schule reduzieren. Menzel hätte ja alle chancen für tiefergreifende veränderungen gehabt...