Blumen und Tomaten

Blumen und Tomaten

FILM-Preview

 

Oben: Marionetten von Barbara und Günther Weinhold zu Brechts „Furcht und Elend des III. Reiches“, Regie Waschinsky 1980 Neubrandenburg
In Zeiten von „Stilisierungszwang“ mit Puppen zwischen Balkanfolklore, Kullerköpfen, Disney-Niedlichkeit und verhaltener Abstraktion
waren diese halbrealistischen 30er-Jahre-Schaufensterpuppen ein radikaler Bruch.

 

 

Film-Porträt zum Ende des Arbeitslebens & zum 50. Gründungsjubiläum des legendären Puppentheaters Neubrandenburg (1976 - 2001)

 

DER MEISTER DES HANDWERKS - PUPPENSPIELER PETER WASCHINSKY

 

Regisseur DOMINIK WESSELY *)
sichtete Berge von Video- und Filmmaterial aus den 70ern, führte neue Interviews, und montierte – ganz ohne Förderung – ein freundlich-vielfältiges Kaleidoskop.

Vorschau / Premiere

auch
im Schloßplatztheater Köpenick Do. 3. Dez. 19 Uhr
im PuppentheaterMuseum Neukölln Termin demnächst!

Zunächst in
Schöneiche bei Berlin
Waldstr. 49 (direkt an der Straßenbahnhaltestelle Waldstr., Abfahrt hinter dem S-Bhf. Friedrichshagen)
Garten o. Haus
So. 27. Sept. 19 Uhr

Eintritt frei - Spenden für Künstler und Filmteam gern
Unbedingt bei Gastgeber Thomas Dersee reserviert  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Live:
Weggefährte & Bühnenkollege
KARSTEN TROYKE , Gesang,
sowie

Katerstrophe , Jonas Marx, Dichter und Alex Zampini, Musiker 
 
 
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Das Schlagwerk steht still
Ein großartiger Künstler und Freund unseres Theaters:
Hermann Naehring
ist gestorben
 16.9.26
 

Oh. Da fällt mir gar nichts Angemessenes ein.
Wir waren in den 80ern jahrelang zusammen mit Geiger Dietrich Petzold das Trio PUPPENJAZZ. Eine seiner Filmmusiken für mich wird demnächst in einem neuen Film "zweitverwertet", die so gar nicht nach Schlagwerk klingt.
Ich habe den klassisch Studierten auch in einer modernen Oper erlebt, aber ebenso im PopJazzbereich.
War er einer, der zu vielseitig war, um von den puristischen Gralshütern des Jazz völlig anerkannt zu werden?
Er hat mich, den weitgehenden Nichtmusiker so in eine Marimba-Nummer eingebaut, daß zusammen mit Petzold ein harmonisches Ganzes entstand, dafür trat er auch kurz als Puppenspieler auf. Es gab vieles in diesem andersartigen Musiktheater, nur eins konsequent nicht: Gesang.
Fröhliche Percussion im Jenseits, Hermann!

 
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